Ein Kuhfladen, einige Lieder und ein Schrei bleiben übrig. Einer muss die Geschichte erzählen. Warum? Weil er muss. Und weil die andere nicht da ist. Also wirft er mit Worten auf eine Leinwand. Und beobachtet seine eigene unbeholfene Wurftechnik ebenso wie das vor ihm entstehende Bild seiner Beziehung. „Ich frage mich, ob das alles nicht frei erfunden ist, ob die Dinge sich in Wirklichkeit nicht ganz anders abgespielt haben“. Die Wirklichkeit weicht einem Fest des Erzählens.
Premier Amour wurde 1945 von Samuel Beckett geschrieben, acht Jahre bevor er mit der Uraufführung von Warten auf Godot seinen großen Durchbruch als Schriftsteller erlebte.