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The Scarlet Pimpernel
Nach dem Roman Scarlet Pimpernel oder Das scharlachrote Siegel von Baroness Emmuska Orczy
Buch und Gesangstexte von Nan Knighton
Musik von Frank Wildhorn
Deutsch von Wolfgang Adenberg

 
Stadttheater
  
Beschreibung
 
Paris und England zur Zeit der französischen Revolution. Soeben hat Sir Percy Blakeney die französische Schauspielerin Marguerite geheiratet, da wird ihm hinterbracht, dass sie seinen Freund, den Marquis de St. Cyr, verraten und damit ans Messer geliefert habe. Tief verunsichert hält Blakeney den Schein der Ehe aufrecht, gründet aber heimlich ein Untergrundkommando, das bei Nacht und Nebel nach Paris fährt und von der Guillotine bedrohte Adelige befreit. Als Erkennungszeichen dient ihm das Siegel des Scarlet Pimpernel. In England ahnt niemand etwas von Blakeneys Doppelleben, sein Auftreten als Dandy sichert ihm das Alibi, in Frankreich nach den neuesten Moden Ausschau zu halten. Blakeneys gefährlichster Gegenspieler ist der Ex-Liebhaber seiner Frau, Chauvelin. Als rechte Hand Robespierres macht er gnadenlos Jagd auf die »oberen Zehntausend« des Ancient Régime; die Erfolge des Scarlet Pimpernel bringen ihn zur Weißglut. Als ihm Marguerites Bruder Armand in die Hände fällt, fasst Chauvelin einen teuflischen Plan, um Scarlet Pimpernel und seine Freunde zu vernichten.

Nach Jekyll & Hyde schrieb Frank Wildhorn für dieses Mantel-und-Degen-Musical eine opulente, pop-orientierte Musik. Mit sicherem Gespür für Witz, Kolorit und ohrwurmverdächtigen Melodien illustriert er die historische Szenerie und die großen Gefühle der Figuren. 
 
Besetzung

Musikalische Leitung William Ward Murta / Ingo Martin Stadtmüller
Inszenierung Roland Hüve
Bühne und Kostüme Christof Cremer
Choreographie Jochen Schmidtke
Choreinstudierung Hagen Enke
Dramaturgie Jón Philipp von Linden
Musikalische Assistenz Ingo Martin Stadtmüller
Musikalische Einstudierung Alexis AgrafiotisChristian van den Berg-BremerIngo Martin StadtmüllerWitolf Werner
Ausstattungsassistenz Mariya Yordanova-Schepke
Regieassistenz Alexander Reschke
 
Sir Percy Blakeney Veit Schäfermeier
Marguerite St. Just Karin Seyfried
Chauvelin Alexander Franzen
Armand St. Just, Marguerites Bruder Dirk Mestmacher
Marie Grosholtz Sarah Kuffner
Tussaud, Maries Verlobter/Wache Ramon Riemarzik
Coupeau, Adjutant/Jessup, Percys Butler/Prince of Wales Ulrich Neuweiler
Mercier, Adjutant Andreas Lutsch
Dewhurst Lutz Laible
Ozzy Alexander Janacek
Elton Christian T. Müller
Farleigh Carlos Horacio Rivas
Hal Krzysztof Gornowicz
Ben Sebastian Teichner
Marquis de St. Cyr Vladimir Lortkipanidze
Dienstmädchen Dorota DobrolinskaNina-Karina SchmidtLea Schütz
Cupidos  PartsS – Performing Arts Studio, Bielefeld 

Chor  Bielefelder Opernchor
Ensemble  Bielefelder Philharmoniker
 
 
Pressestimmen
 
»The Scarlet Pimpernel prunkt mit großartigen Darstellern, mitreißender Musik und opulenter Ausstattung. (...) Wer ein Musical sehen will, das Augen- und Ohrenschmaus und dazu Spaß bietet, muss nicht nach Berlin oder Hamburg fahren: Das ist mit auch in Bielefeld zu haben.«

Westfalen-Blatt, 08.03.10



»Hier stimmt einfach alles: Das Musical The Scarlet Pimpernel am Bielefelder Theater ist rasant und spannend, witzig und emotional ergreifend. Mit bestechender Leichtigkeit wechseln Komik und tödlicher Ernst. Die Optik ist opulent, dabei aber luftig. Das ganze Ensemble glänzt, und die Philharmoniker trumpfen mit Biss und unbändiger Spielfreude auf – ein mitreißender Abend.«

Neue Westfälische, 08.03.10


 
 
 
6 Kommentare gefunden.
 
  • Roland Welzel   Mo, 22.03.10 09:59 Uhr
  • Voellig zurecht werden von den Musicalfachzeitschriften die Theater in Bielefeld und Magdeburg als derzeitige dt. " Musicalhochburgen " genannt.
    Wer sich diese fantastische Prod. im Theater Bielefeld nicht anschaut ist selber Schuld!
    Die 3 Hauptdarsteller Veit Schaefermeier( stimmlich und schauspielerisch eine Wucht, ich halte Ihn nach Thomas Borchert für den besten Musicaldarsteller im deutschsprachigen Raum) Alexander Franzen und auch Karin Seyfried(selten hat man Sie so genial erlebt) sind der erste Garant für das Gelingen dieser Produktion.
    Ab das Theater Bielefeld verlässt sich nicht wie in der Bremerhavener Prod. allein auf die 3 Hauptprotagonisten sondern bettet diese in ein glänzendes Ensemble ein.
    Die Bielefelder Philharmoniker unter der Leitung von William Ward Murta spielen die Partitur so punkt und taktgenau, dass selbst eine konzertante Aufführung schon ein Genuss wäre.
    Und damit diese Prod. sich ganz klar von dem Einheitsbrei anderer Stadttheater abhebt, schneidert das Theater Bielefeld den Künstlern Kostüme, die nicht nur glänzen und teuer aussehen, sondern es auch sind. Eine Buehne und ein Lichtdesign, dass alle Wünsche erfüllt, runden diese glänzende Prod. ab.
    Man darf gespannt sein, welches der beiden Theater Bielefeld oder Magdeburg sich in der Spielzeit 2011/2012 die Rechte für die dt. Erstauffuehrung der derzeitigen St.Gallener Prod. Der Graf von Monte Christo sichert?
    In der Spielzeit 2010/2011 dürfen wir uns in Bielefeld auf einen tollen Spielplan mit The Birds von Hitchcock, und endlich einmal wieder in Deutschland, mit dem Musical Grease freuen!
    Bitte weiter so liebes Theater Bielefeld und Danke für den Mut Musicals zu spielen, die wir sonst in diesem Land nicht zu sehen bekommen.
    Roland Welzel aus Osnabrueck
  • Petra Klocke   Mo, 22.03.10 09:23 Uhr
  • Eine absolut massentaugliche All-Age-Inszenierung!!!
    Dieses Musical kann durchaus mit den großen Produktionen aus ganz Deutschland mithalten. Mitreißende Musik, minimalistisches Bühnenbild - dafür aber aufwändige Kostüme. Die Darsteller haben ganz offensichtlich viel Spaß an ihrem Job. Das wurde auch beim anschließenden Zuschauergespräch deutlich - sehr sympathisch!! Ein riesengroßes Lob an die Philharmoniker und William Ward Murta. Es wird nicht mein letzter Besuch gewesen sein. Vielen Dank!!!
  • Susanne Bade   So, 21.03.10 13:01 Uhr
  • Wir haben das Stück gestern gesehen- ein Genuss für jeden Musical-Fan! Zweieinhalb Stunden unbeschwerte Unterhaltung, beginnend mit einem Feuerwerk an Farben, durchgängiger Liebe zu Details und mit einem Ensemble voller Spielfreude bis in die kleinste Nebenrolle. Eine Szene nach der anderen fesselt- mal durch verkitschte Details (die Brücke schwebt!), mal durch Klassiker des Schauspiel-Genres: Fantastische Fechtszene, die über das übliche "drei unten-drei oben" weit hinaus geht, mal durch eine ausgefuchste Choreographie, passend zu den Dialogen, oder die nicht enden wollende Synphonie an Kostümen. Super! Wozu brauchen wir Bochum oder Hamburg?!
  • Andreas Vasold   Do, 18.03.10 20:27 Uhr
  • Ein absolut geniales Musical in ebenso genialer Inszenierung.
    Vor allem Veit Schäfermeier und Karin Sayfried, welche trotz krankheit eine wunderbare Premiere auf die Büne brachte, gilt meine vollste Bewunderung für diese tolle Leistung!
    ICh hoffe im Theater Bielefeld auch in Zukunft Musicals aus der Feder von Frank Wildhorn erleben zu dürfen
  • Christoph Dernbach   Do, 11.03.10 15:54 Uhr
  • Seit langem endlich wieder mal ein Musical, das eine interessante Geschichte mit toller Musik verbindet. Emotionale Lieder mit Gänsehauteffekt, witzige Dialoge, ein tolles Bühnenbild sowie ein Ensemble, dem man den Spaß an der Arbeit deutlich anmerkt, haben mir einen äußerst unterhaltsamen Abend beschert. Vielen Dank, weiter so!
  • Dieter Nicklisch   Sa, 06.03.10 23:32 Uhr
  • Na also, Bielefeld kann es doch noch! Nach mehreren lauen Musicalinzenierungen jetzt entlich mal wieder ein echter Knaller! Ein brillianter Veit Schäfermeier, eine charmante Karin Sayfried und ein von Alexander Franzen gut gespielter Böserwicht. Das Herren- Ensemble um Schäfermeier spielte ebenfalls voller freude! Allein die etwas seltsame Gesangstechnik von Franzen hat etwas gestört. Er trifft jeden Ton perfekt, da er aber so schnell jedes Wort etwas stakatohaft singt, versteht man den Text leider nicht. Aber das Gesamtbild (auch von Franzens Rolle) passt gut! Ein rundherum schöner Musicalabend!

 
 
 
 

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