Keyvisual Theaterstück

Zwischen Himmel und Erde

Simone Sandroni

Beschreibung

Für seine erste Zusammenarbeit mit den Bielefelder Philharmonikern hat Simone Sandroni bewusst kontrastreiche Musik unterschiedlicher Epochen »zwischen Himmel und Erde« ausgewählt. So bilden mit Joseph Haydns Sieben letzte Worte unseres Erlösers am Kreuze und Giovanni B. Pergolesis Ausschnitte aus zwei klassischen geistlichen Werke des 18. Jahrhunderts den musikalischen Rahmen des Abends, während als Gegenstück im Zentrum Alfred Schnittkes Klavierquintett aus dem Jahr 1976 erklingt.

In der Choreographie allerdings soll jegliche Illustration der liturgischen Texte und symbolische Ausdeutung der Musik vermieden werden. Vielmehr äußert sich das Verhältnis von Musik und Tanz unmittelbar und körperlich. Auch eine Auseinandersetzung mit konkreten Glaubenskulturen und -traditionen tritt hinter dem Unternehmen zurück, einen abstrakten und rein physischen Ausdruck für das menschliche Bedürfnis nach irdischer Verankerung einerseits und einer Sehnsucht nach Übersinnlichem andererseits zu finden. So entspinnt sich ein tänzerisches Wechselspiel zwischen Wagnis und Scheitern, Aufstand und Fall, Streben und Nachgeben, Erheben und Haltsuche.

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Aktuelle Termine
Sa. 09.07.2016 um 19:30 Uhr

Zum letzten Mal // Nach dem Applaus – Im Gespräch mit dem Ensemble

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9.00 - 39.50€
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Pressestimmen

»Ungewöhnlich und einfallsreich die Choreografie, ausdauernd getanzt vom Ensemble, musikalisch exakt und beseelt ausgeführt von den Philharmonikern und den klangstarken Solistinnen. «

Neue Westfälische, 11.04.16

»Die Sphäre zwischen Irdischem und Metaphysischem tänzerisch zu erfassen und auszuloten, klingt nach einer Sisyphus-Arbeit, nach einer schier unlösbaren Aufgabe. Und dennoch gelingt es der Sparte Tanz am Theater Bielefeld, das Feld in choreografischer Eindringlich- und Farbigkeit abzustecken. Das neue Tanzstück von Simone Sandroni begibt sich mutig in die Schwebe, wobei die Tänzer das Auf und Ab des Daseins und das Streben nach Transzendenz in einen wechselvollen Reigen ausdrucksstarker Bilder kleiden. Musik und Tanz gehen dabei eine selten dagewesene Verbindung ein. (...) Insgesamt ein bewegt-bewegender Tanzabend, der vom Premierenpublikum stark bejubelt wurde.«

Westfalen-Blatt, 11.04.16
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Audios zur Produktion

Zwischen Himmel und Erde

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