Keyvisual Theaterstück

Macbeth

Giuseppe Verdi

Beschreibung

Dramma lirico in vier Akten
Libretto von Francesco Maria Piave und Andrea Maffei // Nach The Tragedy of Macbeth von William Shakespeare // In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Als mahnendes Beispiel skrupelloser Machtgier hat Shakespeares Macbeth auch 400 Jahre nach dem Tod des großen Dichters insbesondere in Giuseppe Verdis Vertonung nicht an Aktualität verloren. Verdis Oper thematisiert die psychische Verwahrlosung zweier Menschen, die von ihrem Ehrgeiz und zügellosen Begehren zerfressen werden. Sie verfallen in einen blutigen Rausch der Vernichtung, der ihnen schließlich selbst zum Verhängnis wird. Immer wieder gewährt das Werk auch einen Blick auf die gesellschaftlichen Folgen und manipulativen Mechanismen der Tyrannei.
Mit Macbeth sprengte Giuseppe Verdi die Opernkonventionen seiner Zeit und komponierte eines seiner dunkelsten und beeindruckendsten Werke. Gewaltige Chorszenen, aus denen das Aufbegehren der Unterdrückten und Verfolgten hervorklingt, kontrastieren mit expressiven Arien und Duetten, in denen die psychischen Ausnahmesituationen der Protagonisten klanglich durchleuchtet werden. So schuf Verdi ein unverwechselbares Meisterwerk.

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Pressestimmen

»Die Verdi`sche Steilvorlage hat Bálazs Kovalik treffsicher verwandelt. Die Hauptprotagonisten: Der großartig agierende Chor und die Lady, atemberaubend dargestellt von Soojin Moon-Sebastian. (...) Es war ein Abend, der ein nachdenklich begeistertes Publikum zurückließ. (...) Soojin Moon-Sebastian war (...) schauspielerisch von großer Eleganz, stimmlich von überwältigender Präsenz. (...) Evgueniy Alexiev gab einen zaudernden, dünnhäutigen Macbeth mit warm-edlem Bariton, der, trotz aller Missetaten und psychischen Verwerfungen, das Zeug zum Sympathieträger hatte. (...) Die Philharmoniker waren auf der Höhe ihrer Aufgaben, liefen nach der Pause zu noch größerer Form auf und trugen unter dem animierend souveränen Alexander Kalajdzic großen Anteil an der gelungenen Premiere.«

Neue Westfälische, 18.01.16

»Evgueniy Alexiev und Soojin Moon-Sebastian öffnen sängerisch wie darstellerisch Seelenräume: Er als verzweifelter Mörder, der sich mehr und mehr von seiner Frau entfremdet und am Ende klarsichtig seine Fehler erkennt - hinreißend mit traurig-schmelzendem Bariton gesungen. Sie als kalt-berechnende Lady, die in der Verstellung so genial ist wie im Machtrausch und Wahn. Moon-Sebastian zeigt eine stimmliche Wandlungsfähigkeit und musikdramatische Tiefe, die wohlige Schauer erzeugt. Teuflisch gut agieren auch die Bielefelder Philharmoniker. Unter der Leitung von Alexander Kalajdzic fördern sie die vielen lautmalerischen und filigranen Passagen ebenso präzise zutage wie den treibenden Elan der Großszenen. In Klang gesetzte Wollust der Macht.«

Westfalen-Blatt, 18.01.16
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Sponsoren

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  • Hanns-Bisegger-Stiftung

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