Keyvisual Theaterstück

La scala di seta (Die seidene Leiter)

Gioachino Rossini

Beschreibung

Farsa comica in einem Akt // Libretto von Guiseppe Foppa nach L'échelle de soie von François Antoine Eugène de Planard // In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Giulia hat ein Problem: Sie hat ohne das Wissen ihres Onkels und Vormunds Dormont den jungen Dorvil geheiratet. Ihr Liebster darf zwar jede Nacht unbemerkt über die »Scala di seta« zu ihr schleichen, doch das reicht ihm nicht mehr aus. Außerdem plant Giulias ahnungsloser Onkel gerade, sie mit dem Weiberhelden Blansac zu verheiraten. Um ihre Ehe mit Dorvil nicht zu gefährden, möchte Giulia ihre Cousine Lucilla mit Blansac verkuppeln. Ihr Angestellter Germano, seinerseits in Giulia verliebt, soll ihr dabei helfen, trägt aber nur zu weiterer Verwirrung bei. Nach allerlei Eifersüchteleien, Missverständnissen und Aufruhr an der »Scala di seta« gibt es am Ende, trotz aller Hindernisse, zwei glückliche Paare.
La scala di seta ist der dritte von fünf kurzen komödiantischen Operneinaktern, mit denen der junge Rossini in Venedig seine Karriere begann. Die mitreißende, heitere und spritzig-virtuose Musik des Komponisten harmoniert bestens mit dem turbulenten Bühnengeschehen und sprudelt nur so vor Tempo, überraschenden klanglichen Effekten und witzigen musikalischen Kommentaren. In Kombination mit dem burlesken Durcheinander auf der Bühne, wilden Verwechslungen und humorvoller Figurenzeichnung garantiert die Oper überaus kurzweilige Abendunterhaltung.

Tipp: Auf unserem Blog spricht Regisseurin Nina Kühner mit Marketingreferentin Dr. Sarina Bornkessel über ihre Inszenierung, Komik und zeitlose Liebesgeschichten.

Besetzung

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Pressestimmen

»Regisseurin Nina Kühner hat das Treiben auf der Bühne mit feinem Gespür für Timing, Absurdität und Slapstick einfallsreich inszeniert. (...) Dirigent Pawel Poplawski hat die Fäden souverän in der Hand, die Rossini-Maschine läuft reibungslos. Die Bielefelder Philharmoniker spielen so spritzig wie filigran. Vor allem aber ist das Orchester enorm präsent. Es kitzelt so viele Farben aus Rossinis Musik heraus, dass man immer wieder staunend aufhorcht. Ein amüsanter Abend.«

Neue Westfälische, 30.11.15

»Das Regie-Team um Nina Kühner greift in der Inszenierung die turbulente und verdrehte Musik Rossinis wunderbar auf und präsentiert eine temporeiche Slapstick-Komödie, die dem Publikum beste Unterhaltung bietet. (...) Das Theater Bielefeld stellt mit einem spielfreudigen Ensemble in einer punktgenauen Inszenierung von Nina Kühner unter Beweis, welches Potenzial in Rossinis relativ selten gespielten dritten Farsa liegt.«

Online Musik Magazin, 29.11.15
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Video zur Produktion

Audios zur Produktion

La scala di seta

Bilder zur Produktion