Keyvisual Theaterstück

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Beschreibung

Große Oper in zwei Aufzügen
Dichtung von Emanuel Schikaneder // In deutscher Sprache

»Donner, Blitz, Sturm. Sogleich verwandelt sich das ganze Theater in eine Sonne.«

Theatralisch, pathetisch, utopisch – so stellt sich die letzte Regieanweisung des Dichters Emanuel Schikaneder für die Umsetzung der Zauberflöte dar. Diese visionäre Idee verdeutlicht, warum das Stück zu der deutschsprachigen Oper schlechthin avancierte, denn das Werk gibt scheinbar mehr Rätsel auf, als es zu lösen vermag: Mysterien, allerlei Symbole und groteske Figuren schieben dieses Mozart’sche Musiktheater allzu schnell in die Ecke einer Zauberoper. Doch hier wird viel mehr, viel menschlicher verhandelt. Der junge Mann Tamino, der anfangs noch vor dem Untier flüchtet, entwickelt sich zu einem wahren Helden, der drollige Vogelbursche Papageno entdeckt für sich und seine Außenseiterrolle das passende Gegenüber und selbst der omnipotent weise wirkende Sarastro kämpft in letzter Konsequenz mit den emotionalen Schatten seiner Vorgänger. Macht und Ohnmacht von Liebe, das Keimen von Lust und Begehren sowie ein turbulentes Gefühlschaos prägen die Handlung der Oper genauso wie unkonventionelle Ausdeutungen von Schönheit, Stärke und Weisheit. In dieser Oper steckt mehr als der bloße, wenn auch fesselnde Zauber. So huldigte ihr der Philosoph Friedrich Hegel und verteidigte sie: »Das Reich der Nacht, die Königin, das Sonnenreich, die Mysterien, Einweihungen, die Weisheit, Liebe, die Prüfungen und dabei die Art einer mittelmäßigen Moral, die in ihrer Allgemeinheit vortrefflich ist – das alles, bei der Tiefe der bezaubernden Lieblichkeit und Seele der Musik, weitet und erfüllt die Phantasie und erwärmt das Herz.«

Bitte beachten Sie die die geänderte Anfangszeit, auch unter der Woche beginnen alle Vorstellungen der Zauberflöte schon um 19:30 Uhr.

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Pressestimmen

»Tuuli Takala, die einzige Gastkünstlerin des Abends, was für die Qualität des Bielefelder Ensembles spricht, erweist sich als grandiose Sopranistin: bezwingende Bühnenpräsenz, Anmut in den tragischsten Posen, die Stimme glasklar und zugleich warm und geerdet, makellos und bestechend in den höchsten Höhen der Rachearie.«

Neue Westfälische, 28.09.15

»Da sitzen drei rüstige Omis und stricken gemeinsam an einem Riesenprojekt. […] Es gehört zu den raffinierten Schachzügen der Regie, die Königin der Nacht als ein Instrument der drei Damen auszugeben. […] Zum Bühnenzauber gesellen sich humorvolle Dialoge, die gestrafft und an die Gegenwart angepasst wurden. […] Getragen wird die Inszenierung vom hauseigenen Ensemble, das auf sehr hohem Niveau agiert. […] Seine ureigene Feuerprobe am Pult der Philharmoniker meistert Pawel Poplawski mit Bravour.«

Westfalen-Blatt, 28.09.15
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Sponsoren

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DIE ZAUBERFLÖTE – Wie war's?

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