Keyvisual Theaterstück

KILLER JOE

Tracy Letts

Beschreibung

Empfohlen ab 18 Jahren

In einem Wohnwagen am Stadtrand von Dallas, Texas, leben Ansel, dessen zwanzigjährige Tochter Dottie und dessen Sohn Chris. Chris ist ein kleiner, unscheinbarer Dealer und schlittert von einem Problem ins nächste. Jetzt ist ihm ein äußerst gewaltbereiter Gläubiger auf den Fersen und er verfällt dem irrwitzigen Plan, die eigene Mutter umbringen zu lassen, um in den Besitz von deren Lebensversicherung zu gelangen. Leider macht er den Fehler, dafür Joe Cooper zu engagieren. Joe Cooper ist Polizist und hat einen kleinen Nebenjob, der ihm den Spitznamen »Killer Joe« eingebracht hat. Mit ihm ist nicht zu spaßen.
Joe ist brutal, skrupellos und hat seinen letzten Auftrag erschreckend akribisch abgeschlossen. Er hat klare Regeln und wer die nicht einhält, wird getötet. Für die Ermordung der Mutter verlangt Killer Joe die Hälfte der Versicherungssumme und zwar im Voraus; dann soll dem Glück nichts mehr im Wege stehen. Doch Geld ist keins vorhanden und so einigt man sich darauf, Dottie als Pfand einzusetzen. Ein gemeinsames Dinner mit Killer Joe wird initiiert und bei Kerzenschein, Blumen und Thunfischauflauf wird Dottie ihrem Schicksal überlassen. Ein Fehler, wie sich herausstellen wird, denn zwischen Dottie und Killer Joe entspinnt sich eine handfeste Liebesgeschichte, die das ohnehin komplizierte Familienleben mehr als auf den Kopf stellen und ungeahnte Opfer fordern wird.

Killer Joe ist eine White-Trash-Familienkomödie, kurios, wüst und voll schwarzem Humor.

Besetzung

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Pressestimmen

»Tonndorfs Killer Joe besticht durch seinen Mut, den obszönen Schrecken sexualisierter Gewalt tatsächlich zu zeigen. Die Schauspieler müssen dadurch an ihre physischen Grenzen gehen. Georg Böhm, Judith Patzelt, Oliver Baierl, Julia Friede und Janco Lamprecht machen das großartig. Anna Bergemanns Kostüme, ihr klaustrophobisches Bühnenbild und die klug eingesetzte Videotechnik tragen zu der großen Intensität des Stücks bei. So innerlich bewegt geht man nicht oft aus dem Theaeter nach Hause. «

Neue Westfälische, 26.11.13
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Bilder zur Produktion