Keyvisual Theaterstück

Hiob

Joseph Roth  

Beschreibung

Premiere 14.11.15 // Zum letzten Mal 20.04.16

Romanadaption  

Die Geschichte von Hiob beginnt in einem jiddischen Schtetl irgendwo in Russland kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Dort lebt Mendel Singer. Mit ehrlichem Eifer und ohne aufsehenerregende Erfolge lehrt Mendel seine Schüler die Thora und zieht seine drei Kinder groß. Doch dann schenkt ihm seine Frau Deborah einen weiteren Sohn, Menuchim. Menuchim scheint von Geburt an krank und zurückgeblieben. »Der Schmerz wird ihn weise machen, die Hässlichkeit gütig, die Bitternis milde und die Krankheit stark«, prophezeit ein Rabbi, den Deborah in ihrer Verzweiflung aufsucht. Mendel fragt nicht und beklagt sich nicht, sondern duldet gottergeben sein Los, selbst als Schicksalsschlag auf Schicksalsschlag zu folgen beginnt: Der älteste Sohn zieht in den Krieg, der jüngere geht nach Amerika, die Tochter lässt sich mit den Kosaken ein. Um nicht auch sie zu verlieren, wandert Mendel mit Frau und Tochter nach Amerika aus und lässt Menuchim zurück. Doch in der neuen Welt findet Mendel keinen Frieden. Heimatlos und entwurzelt hat er am Ende alles verloren – und beginnt, an seinem Gott zu zweifeln. Aber dann passiert das Wunder.
Mit seinem berühmten Roman schreibt Joseph Roth die alttestamentarische Geschichte Hiobs als eine berührende Familiensaga über den Wandel der Zeiten, die Fesseln der Tradition und die Auflösung familiärer Bindungen fort.

Besetzung

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Pressestimmen

»Schlüters Inszenierung bestach mit einer Fülle sinnfälliger, origineller bühnen- und kostümbildnerischer Einfälle, die dafür sorgten, dass seine Umsetzung der Romanadaption von Koen Tachelet nie die Spannung verlor. Dazu das erstklassige Spiel sämtlicher Akteure. «

Neue Westfälische, 16.11.15

»(...) herausragend inszeniert von Oberspielleiter Christian Schlüter. Allein die Schauspieler sind eine Wucht. (...) Eindreiviertel Stunden lang behandelt der Bielefelder Hiob die Leidensfähigkeit der Kreatur und die Frage, warum Gott das Böse zulässt: verdichtet und eindringlich, intensiv und klar - und gerade in den stillen Momenten unglaublich fesselnd.«

Die Glocke, 16.11.15
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Audios zur Produktion

Hiob – Wie war's?

Bilder zur Produktion