Keyvisual Theaterstück

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHERS

Johann Wolfgang Goethe

Beschreibung

Werther. Himmelhoch jauchzender Schwärmer, zu Tode betrübter Rebell. Voller Leidenschaft oder voller Eitelkeit missachtet er jede Konvention und jedes Maß und kann die Engstirnigkeit seiner Mitmenschen kaum ertragen: »Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit, um zu leben und das bisschen, das ihnen von Freiheit übrig bleibt, ängstigt sie so, dass sie alle Mittel aufsuchen, um es los zu werden.« Nein, so will er nicht leben!
Als Werther auf einem Ball die schöne Lotte kennenlernt, stürzt er sich Hals über Kopf in eine so romantische wie tragische Liebesgeschichte. Warnungen, Lotte sei schon vergeben, schlägt er in den Wind. Denn auf Vernunft zu hören, wo doch das Herz spricht, scheint ihm ein Sakrileg. Er lebt wie im Traum, bis ihn die Realität einholt und Lottes Verlobter Albert zurückkehrt. Eine unheilvolle Dreiecksbeziehung entfaltet sich und Werthers Liebesrausch wandelt sich in Verzweiflung. Um seiner unerträglichen Lage ein Ende zu machen, beschließt er, Lotte und Albert für immer zu verlassen und geht an den Hof. Aber dort fühlt er sich wie in einem Käfig und so hält es ihn nicht lang. Schon bald ist Werther wieder bei Lotte und das Unglück nimmt seinen Lauf. Stürmisch wie eh und je drängt er sich in ihr Leben, kann sich nicht mäßigen, küsst die Geliebte und weiß am Ende keinen anderen Ausweg als den Selbstmord.

Goethes weltbekannter Briefroman setzt Vernunft gegen Gefühl und Träume gegen Realitäten. Doch obwohl er seinen stürmischen Helden am Ende so bitter scheitern lässt, wurde Werther nach Erscheinen des Buches zum Idol einer ganzen Generation.

Besetzung

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Pressestimmen

»Das Premierenpublikum honoriert die originell in Szene gesetzte berühmte Liebesbriefgeschichte mit lebhaftem Applaus, besonders für die überzeugende Spielleistung des jungen Trios. Unbedingt verdiente Extrarufe für Jakob Walser.«

Neue Westfälische, 02.09.14

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Die Regisseurin Caroline Stolz lässt die drei Schauspieler eine Welt aus Tönen erschaffen, was das Trio wunderbar umsetzt.

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Westfalen-Blatt, 02.09.14
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WIE WAR'S?

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